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Special Olympics auf dem Stoos - Das Rennen, bei dem "Dabei sein" alles ist

Do 07.02.2019 08:04
Autor: Thomas Blattmann, Aktuar

Das erste Mal organisierte die Junge Wirtschaftskammer Innerschwyz unter der Führung von Pascal Steiner zusammen mit der Kammer Ausserschwyz das Skirennen für Menschen mit Beeinträchtigungen auf dem Stoos.

Und so kamen am Wochendende vom 2. und 3. Februar 2019 87 Athleten und Betreuer aus der ganzen Schweiz und Lichtenstein auf den Stoos ob Schwyz zusammen. In zwei Kategorien kämpften Sie um jede Sekunde. Grossmehrheitlich wurde Ski gefahren, es gab aber auch einige Snowboarder. Ganz speziell zu erwähnen sind die Athleten, welche fast nichts mehr sehen oder gar blind sind. Sie haben eine Topleistung erbracht und das Vertrauen, welches Sie in den Betreuer als Vorfahrer oder Begleiter haben, ist beachtlich.

Doch auch die übrigen Teilnehmer haben mit Ihrer Leistung überzeugt und uns so manches Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Während sich am ersten Tag das Wetter in voller Pracht präsentierte, konnte das Divisioning auf der Piste am Klingenstock abgehalten werden. In der Kategorie „Advanced“ starteten 29 Athleten auf 1720 Höhenmeter und sausten die wunderbar präparierte Piste hinunter. Ungefähr in der Hälfte der Rennpiste startete dann die Kategorie „Intermediate“ mit ebenfalls 29 Athleten. Am Ziel wurden sie von den Helfern, Betreuern und Mitathleten jubelnd in Empfang genommen.

Und so endete der erste Renntag mit einem gemeinsamen Nachtessen, an welchem sich die Helfer und Athleten austauschen konnten. Es zeigte sich, dass die Athleten nicht nur sportlich auf der Höhe waren, sondern auch beim Singen und Juzen, beim Witze erzählen oder beim „Plagieren“ zu den Besten gehörten.

 

Am zweiten Renntag sollte dann das eigentliche Skirennen stattfinden. Doch Frau Holle hat den Organisatoren einen dicken Strich durch das Programm gemacht. Die Pisten waren mit zu viel Schnee bedeckt und auch das Verlegen der Rennpiste zur Maggiweid half nicht; das Rennen konnte nicht durchgeführt werden.

 

So gab es dann die Rangverkündigung mit den Resultaten des Divisioning’s. Und weil bei diesem Rennen nicht unbedingt der sportliche Erfolg an erster Stelle steht, sondern vor allem das „Dabei sein“ alles ist, wurden in 11 Gruppen insgesamt 33 Medallien verteilt. Die Freude war gross und der Jubel war laut.

 

Ich möchte allen Teilnehmern, Betreuer und Helfer meinen Dank aussprechen. Sie haben uns ein unvergessliches Erlebnis auf dem Stoos ermöglicht und ich hoffe, es bleibt allen noch lange in Erinnerung.

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